Friday, July 4. 2008
1 Woche Ferien in Leukerbad und aufgrund von Bauarbeiten fuhr gerade während dieser Zeit die Torrentbahn nicht. Ich ging nach Jeizinen bei Gampel, das bei Fliegern vor allem im Herbst/Winter beliebt ist wenn andere Bahnen in der Revision sind.
Das Problem war dort für mich einen Startplatz zu finden. Beim Ost-Startplatz wies mich der Bauer freundlich auf den Platz bei der Bergstation hin, weil er in den nächsten Tagen mähen (heuen) wollte.
Nachdem ich wieder runter lief zeigte mir die Wirtin des Bergrestaurants den Startplatz, der aber auch mit hohem Gras bewachsen war. Es war etwas mühsam dort den Schirm auszulegen, der Platz aber optimal und der Start problemlos.
Ich flog dort ca. 45 Minuten hin und her konnte den Startplatz aber nur unwesentlich überhöhen, obwohl die Thermik überall blubberte. Von Westen wehte allerdings ein ziemlich starker Wind der die Thermik zerriss. Soaren konnte man zwar, es war aber so unruhig, dass ich nicht mal dazu kam ein Foto zu machen.
Friday, May 9. 2008
Der Tag versprach gut zu werden, ich konnte mich aber leider nicht früh auf dem Weg machen, weil ich kurzfristig noch etwas für die family erledigen musste. Meinen ursprünglichen Plan, nach Schrina zu fahren, liess ich deshalb bleiben. Weissenstein und Brunni schienen mir OK von der Erreichbarkeit. Aufgrund der gemeldeten Cirren im Westen entschied ich mich aber für Brunni (was im nachhinein betrachtet nicht stichhaltig war). Prompt kam ich in Luzern in den einzigen schweizweit gemeldetetn Stau aufgrund eines Unfalles und war erst um 13:00 Uhr in Engelberg. Dort erfuhr ich, dass der Sessellift zur Brunnihütte nicht in Betrieb war. Die ca. 200 Höhenmeter zum unteren Startplatz sind aber gut zu gehen.
Den Startplatz hatte ich dann für mich alleine (vor mir sind aber schon Piloten von dort gestartet). Nach dem Start drehte ich nach links und kam in einen, anfangs etwas zerhackten, starken Schlauch der mich innert weniger Minuten über die Walenstöcke brachte. Mit etwa 2800m Abflughöhe kam ich komfortabel über dem Haldigrat an und fand dort problemlos wieder Anschluss. Nach und nach wimmelte es dort aber von Deltas und Starrflüglern von der SM Stans. Ich flog zum Brisen, konnte dort aber nicht aufdrehen und wollte dann wieder zurück nach Engelberg. Über Grafenort hatte es noch ca. 1800m. Hier fand ich keine Thermik mehr und auch mit aufsoaren im Talwind war nichts. Nachdem ich in Grafenort nach einer Stunde Flug gelandet bin, sah ich beim Beobachten anderer Schirme, dass ich zu nahe der Talmitte etwas gesucht hatte und es weiter hinten an der Felsflanke gut abging.
Dummerweise vergass ich die Kamera. Es war ein schöner Flug und obwohl die Thermik nicht gerade smooth war kassierte ich keinen einzigen Klapper oder Ohrenanleger.
Tuesday, March 25. 2008
Nach dem auschecken aus dem Hotel bin ich zur Puerta del Sol hochgefahren. Der Wind stand gut an, war aber schwach. Ich bin trotzdem noch gut weggekommen, konnte mich aber nicht halten und ging dann nach 10 Minuten am Strand landen.
Ein Vorteil dieses Startplatzes war für mich, dass ich nach dem Flug mühelos die 150 Höhenmeter mit dem Velo hochfahren konnte um mein Auto abzuholen.
Danach fuhr ich zurück in die Schweiz. Ein aprupter Wetterwechsel: Während es bis zum Gotthard noch schön war kam ich danach in einen kleinen Schneesturm, der dazu zwang vorsichtig mit reduziertem Tempo auf der Autobahn zu fahren.
Monday, March 24. 2008
Ein zweiter, sehr schöner Flug der für vieles entschädigte. Wieder problemloses Aufsoaren von der Puerta del Sol und anschliessendes geniessen einer grossflächigen, butterweichen thermodynamischen Aufwindzone. Diesmal hatte ich mich wärmer angezogen und machte einen Abstecher zum Nachbarort Laigueglia. Dort trug es nicht mehr und ich war schon dabei nach einem Landeplatz Ausschau zu halten, konnte dann aber an einer Felskante wieder aufsoaren. Nach 2 Stunden ging ich in Alassio am Strand landen.
Saturday, March 22. 2008
Kurzer Flug nach Stress durch drängelnden Piloten am Startplatz. Auch unter Gleitschirmpiloten gibt es solche und solche ...
Friday, March 21. 2008
Mein erster längerer Flug in diesem Jahr. Gestartet bin ich an der Puerta del Sol und konnte sofort problemlos aufsoaren. Ich flog die Krete zum hinteren Hügel ab und konnte mit (teilweise heftiger)
Thermikunterstützung ca. 400 m überhöhen. Nach etwa 1.5 h wurde es mir zu kalt (ich war definitiv zu dünn angezogen) und ich ging landen.
Wednesday, August 1. 2007
Im Gegensatz zum gestrigen Tag war es schwierig den Einstieg in die Thermik zu finden. Es war fast nur Blauthermik vorhanden, die aber gut zu fliegen war. Es waren sehr viele Piloten in der Luft und zu den damit verbundenen Nachteilen kam aber der Vorteil, leichter die Bärte zu finden.
So flog ich dann bis Oberwald, fand dann aber keine verwertbare Thermik mehr und mustte vor Munster landen.
Max. Höhe 3000m, Flugzeit ca. 3 Stunden.
Tuesday, July 31. 2007
Kurz nach dem Start wurde ich mit einem leichten Klapper schon vorgewarnt. Die mit Westwind durchsetzte Thermik war hackig und ich musste mich so konzentrieren, dass ich es nicht schaffte ein Photo zu machen obwohl sich mir einmal am Rand des Aletschgletschers fliegend (Höhe Riederalp), ein atemberaubendes Panorama bot.
Thermik fand sich fast überall und einmal oben (Basis bei 3300 m) war es relativ einfach. Ich flog nach Bellwald und dann zurück bis kurz vor Villa Casell. Flugdauer ca. 2 Stunden. Hackig aber trotzdem schön.
Sunday, July 29. 2007
Nach längerer Abstinenz das erste Mal in diesem Jahr in Fiesch geflogen. Bin erst ziemlich spät gestartet (16:00 Uhr)und habe den Westwind unterschätzt, der am Nachmittag stärker wurde.
Brauchbare Thermik fand ich nicht und beim Anflug zum Landen wurde es mir mulmig. Der Windsack wechselte ständig die Richtung, die Termik blubberte und ich musste aufpassen keinen Klapper zu kassieren. Ich kam noch gut runter, werde aber beim nächsten Mal bei solchen Bedingungen nicht mehr starten.
Saturday, April 28. 2007
Gleitflug vom Niederbauen. Zuerst wollte ich auf den Haldigrat aber es war mir zu
stark bewölkt. Deshalb holte ich mir im Shop der Flugschule noch meine Schirm-Nummern
und machte einen Flug. Einer der nach mir startete erwischte zwar ein bisschen Thermik,
ich war aber wieder mal "weg vom Schuss".
Weiter im Osten der Schweiz war es an diesem Tag anscheined besser.
Sunday, April 22. 2007
Ich flog das erste Mal vom Gummen. Schon relativ früh für mich, um 10:00 Uhr fuhr ich mit drei anderen Piloten hoch ohne die ich den Startplatz nicht gefunden hätte. Das Starten fand ich dort nicht gerade problemlos und ich liess mir den Weg zum alternativen Startplatz Richtung Osten erklären.
Dort fand ich optimale Startbedingungen. Nach dem Start kam ich auch gleich in einen Aufwind, den ich aber wegen zu wenig Hangabstand nicht richtig nutzen konnte. Anstatt weiter am Hang zu suchen, machte ich aber den fatalen Fehler Richtung Buelen zu fliegen, wobei ich voll ins Lee anstatt des erwarteten Aufwinds flog. Da ich mein Auto bei der Seilbahn geparkt hatte kehrte ich wieder um und kam gegen den Wind nur schwer aus dem Lee heraus.
Schliesslich schaffte ich noch die Hanglandung nahe der Seilbahn. Da ich versprochen hatte, früh zu Hause zu sein
machte ich keinen 2. Flug mehr und beliess es bei diesem 15 Minuten-Flug.
Monday, April 16. 2007
Mit Fanas scheine ich kein Glück zu haben. Die Bedingungen waren nicht schlecht. Am Vormittag schienen sie bereits zu gut, da um 11:00 schon gut ausgebildete Cumulis über den Gipfeln waren. Es wehte auch schon
ein kräftiger Talwind. Als ich endlich um 13:00 mit der Gondel nach oben unterwegs war (die Bahn hat von 11:45
bis 13:00 Pause) erzählten Piloten, die vorher geflogen waren, von einem Talwind in Grüsch, der sie
fast rückwärts fliegen liess und rieten dazu oben bei der Bahn reinzulanden. Sie seien auch ziemlich durchgeschüttelt worden. Diese Erzählungen wirkten nicht gerade beruhigend auf mich und einen anderen Piloten
aus Zürich.
Der Züricher startete vor mir und suchte einen Schlauch dessen Stelle ihm von den anderen Piloten empfohlen
worden war, soff aber schnell ab. Als ich startete kam ich gleich in einen Aufwind den ich auch mit einigen S-en
nutzen konnte. Schliesslich fiel ich aber raus weil mir der Hangabstand zum Eindrehen nicht gross genug war.
Einen engen Schlauch weiter weg vom Hang konnte ich auch nur kurzzeitig nutzen. Nach ca. 30 Minuten war damit der Flug schon wieder zu Ende. Die Landung war etwas knifflig, da ich gegen den Talwind nur noch beschleunigt vorwärts kam und beinahe nach hinten geschleift wurde.
Es wär mehr drin gewesen.
Friday, April 6. 2007
Mit Familie zur Ebenalp. Meine Frau traf eine Freundin und ich konnte fliegen. Die Ebenalp war noch schneebedeckt und voller Skifahrer.
Aufgrund eines ungünstigen Südost-Windes sammelten sich fast alle Piloten am Schulstartplatz wo ich einige Zeit anstehen musste bevor ich den Schirm auslegen konnte. Die Bedingungen waren ansonsten sehr gut, abgesehen von einer dicken Inversion, die verhinderte, dass man über 1900 Meter kam. Es waren allerdings
sehr viele Schirme und Deltas in der Luft, die sich teilweise nicht an die Verkehrsregeln hielten, so dass ich mich bald vom Getümmel entfernte, dem Grad nach Süden folgend. Hier war es stellenweise ziemlich ruppig. Schliesslich machte ich mich zur anderen Talseite auf, wo man in den ersten Sonnenstrahlen bereits etwas Aufwind zum soaren erwischte.
Nach ca. 45 Minuten ging ich landen.
Sunday, March 4. 2007
Der Mystic bietet hervorragende Bedingungen zum Thermikfliegen. Viele Piloten aus Viktoria lernen hier Gleitschirmfliegen bei der Flugschule Alpine Paragliding. Als Schüler muss man allerdings früh aufstehen (oder erst spätnachmittags) da ab 11 Uhr die Thermik schon sehr stark werden kann.
Mir ist es selbst am Vortag passiert, dass ich zu lange wartete und dann um 11:30 nicht mehr starten konnte, da der Aufwind dann zu stark für mich war. Auch andere Piloten packten wieder zusammen. Einer wurde vorher beim Rückwärtsstart nach hinten gezogen. Sein Schirm konnte nur mithilfe eines Baumkletterers und eines zur Hebebühne umfunktionierten Jeeps aus dem Baum geholt werden. Der Pilot blieb glücklicherweise ohne Schrammen.
An diesem Tag machte ich mich also eilig daran wegzukommen und schaffte es dann gerade noch mit freundlicher Hilfe einer australischen Pilotin, die meinen durcheinander gewirbelten Schirm noch einmal ausbreitete.
Ich stieg zwar sofort nach oben, der Flug war aber ziemlich stressig, da zusätzlich zur überall blubbernden Thermik ein starker überregionaler Wind blies. Ich hatte zweimal den Ansatz eines Frontklappers war aber ansonsten mit dem Mamboo sehr zufrieden, den ich das erste Mal in solch hackigen Bedingungen fliegen musste. Nach rund einer Stunde war es mir zuviel. Ich schaffte zwar einige Male den Einstieg in einen Schlauch, wegen einer Inversion war aber etwa 200 Meter über dem Startplatz Schluss.
Sunday, September 3. 2006
Yesterday we went shopping to Germany. There wasn't a problem at the Swiss/German
border when we crossed but we felt like doing some criminal actions because my wife
has no "Schengen Visa" at the moment. Last year it was possible to get such a visa for
12 month, later the max. period was shortened to 6 month and nobody could explain
me why. In June it was published in the news that non EU/EFTA citizens don't need
any transit visas anymore for the Schengen states if they have a residence permit for
Switzerland.
Some migrants misunderstood these news the way that there is no more visa for the Schengen
area necessary but that's not the case. The new rule apply only on transit visas, e. g.
a philippina travelling to Manila via Frankfurt doesn't need a transit visa for Germany.
For us, a German/Phillipine couple living in Switzerland with valid residence permit's,
this doesn't give us any advantages for travelling cause we usually take direct
flight's to Singapore/Kuala Lumpur when flying to the Phils and this way we doesn't need any transit visas.
It sems to me a bizarre situation, that non EU/Efta people married with a swiss citizen
can get visa's at the german border while I as a german cannot.
To read about how my wife experienced this "wild" border crossing read
awen's travel experience
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