Wednesday, September 9. 2009
Familienausflug zum Vierwaldstättersee mit angenehmen, ruhigen Gleitflug in Emmetten.
Wednesday, August 19. 2009
Nachdem ich am 6. August über 3 Stunden zwischen Fiescheralp und Bellwald herumgekratzt war, war es heute mein Glückstag. Nachdem Marcel startete war ich um ca. 11:30 in der Luft und konnte nach etwa 100 m direkt in die Thermik eindrehen. Danach brauchte ich zwar noch eine Weile um übers Eggishorn zu kommen, konnte dann aber komfortabel mit etwa 3200 m nach Bellwald kreuzen und hinter der folgenden Rippe wieder aufdrehen. Die Thermik war stark aber nicht ruppig.
Eine schöne Wolkenstrasse hielt mich zwischen 3500 und 3900 Meter. Als ich über dem Rohne-Gletscher und an den Furkahörnern Piloten sah, entschloss ich mich ebenfalls es zu versuchen, über den Furka-Pass zu fliegen. Ich hatte es noch nie probiert und schon oft gehört wie schwierig diese Passage ist. Aber das war ein aussergewöhnlicher Tag und es gelang mir relativ problemlos. Zwischenzeitlich wurde mir zwar etwas mulmig, als es mich im Lee der Furkahörner schüttelte und ich die Thermik nicht packen konnte aber als ich dann doch den Einstieg fand und auf über 3500 m stieg war es klar, dass ich den Pass geschafft hatte.
Vor Andermatt kam ich noch in eine Thermik die zu heftig für mich war. Ich fiel heraus und kassierte prompt einen Frontklapper, den ich aber noch gut abfangen konnte. Schliesslich konnte ich mit gut 3000 m ASL Andermatt überfliegen aber am Oberalppass fand ich keine Thermik mehr. Ich wäre wahrscheinlich noch über den Pass gekommen, wenn ich riskiert hätte näher heranzufliegen und gegebenenfalls oben landen zu müssen. Dass wollte ich aber nicht, weil mir die Gegend völlig unbekannt ist und ich entschloss mich in Andermatt zu landen, wo ich zwei andere Piloten traf, die ebenfalls aus Fiesch kamen.
Das war ein aussergewöhnlicher Flug für mich, etwa 54 Kilometer in 3.5 Stunden mit einer kurzzeitigen max. Höhe von 4050 m ASL.
Friday, August 14. 2009
Während einer Woche Ferien kam ich 3 mal (12-14.  zum Fliegen. Jeweils vormittags um 11 Uhr konnte ich mit einem Shuttle voller Tchechen, die hier ein Sicherheits-/Thermiktraining absolvierten, zum Startplatz hochfahren.
Aufgrund einer eher stabilen Wetterlage und von Westwind zerrissener Thermik konnte ich nur max. 30 minütige Flüge machen. Der 14. August war zwar ein guter Tag aber aufgrund eines sich rasch mit Wolken zuziehenden Himmels hatte ich die Befürchtung eines aufziehenden Gewitters, startete schnell und durchflog fette Thermik einfach ohne einzudrehen.
Später lösten sich die Wolken auf und ich konnte nur noch den Piloten neidisch zuschauen. Trotzdem ist es ein sehr schönes Fluggebiet, das auch für die nichtfliegende Begleitung einiges bietet.

Thursday, August 6. 2009
Die Vorhersagen waren schon nicht besonders gut aber ich hoffte etwas draus machen zu können. Zwar hatte ich einen 3-stündigen Thermikflug war aber ewig lange am kämpfen und schaffte es nicht über 2700 m zu kommen. In Bellwald hielt ich mich etwa eine Stunde damit auf hochzukommen und gab es dann auf. Es war zu stabil für mich um es zu wagen, weiter das Goms raufzufliegen, vor allem da ich keine Lust hatte nach einem Absaufer noch lange zur nächsten Bahnstation zu wandern.
Am Landeplatz in Fiesch waren ebenfalls viele Piloten von diesen Verhältnissen enttäuscht. Allerding gab es an diesem Tag auch Cracks, die über 100 km Strecke gemacht haben. Walti, den ich im Zug traf, schaffte es immerhin nach Ulrichen und zurück. Ich muss noch viel üben ...
Sunday, July 26. 2009
Ich kam erst gegen 2 Uhr in Engelberg mit family an und trotz dieses heissen, sonnigen Tages kratzte ein ganzer Pulk von Piloten über Ristis. Die stabile Luftschichtung verhinderte eine brauchbare Thermik.
Um 4:30 kam ich zum Start und wie erwartet konnte ich mich nicht halten. Ich machte den Fehler es zu lange um den Ristis herum zu probieren denn am Hahnen ging etwas. Schon nach 20 Minuten stand ich wieder am Landeplatz.
Thursday, July 2. 2009
An diesem heissen Sommertag wollte ich nicht im Büro sitzen sondern fliegen gehen. Die Wettervorhersagen waren allerdings nicht so gut, da viel feuchte Luft vorhanden war, mit einem entspechend höheren Gewitterrisiko. Bereits um 11 Uhr hatten sich grössere Cumuli gebildet und ich beeilte mich mit dem Starten.
Hoch ging es problemlos allerdings war die Basis sehr tief. Die Walenstöcke und auch der Haldigrat waren in den Wolken. Ich beschloss nicht ins Engelbergertal runter zu fliegen, flog bei den Walenstöcken zwischen den Wolken herum und dann zum Hahnen, wo ich aber keine Höhe machen konnte. Nach etwa einer Stunde landete ich zu ersten Mal auf dem neuen Engelberger Landeplatz. Schön das in Engelberg ein komfortabler Landeplatz gesichert werden konnte.

Sunday, May 24. 2009
Wieder ein heisser stabiler Tag. Später am Abend wurde es besser, aber am frühen Nachmittag konnte sich keiner oben halten. Beim ersten Startversuch kam mein Schirm nicht richtig hoch und ich musste abbrechen. Diesmal half mir keiner beim Auslegen (es waren auch weniger Piloten da). Schöner Flug zum Landeplatz Doussard. Ich musste mich dann beeilen, weil die family am Strand war und wir bald nach Hause aufbrechen wollten.
Friday, May 22. 2009
Ein heisser Tag am Lac de Annecy, der aber auch relativhttp://reisberger.net/blog/serendipity_admin.php?serendipity[action]=admin&serendipity[adminModule]=entries&serendipity[adminAction]=edit&serendipity[id]=37# stabil war. Ich konnte zwar kurzzeitig den Start überhöhen aber einiges nicht ausdrehen, wegen der vielen Piloten. Hätte es aber auch nicht sonderlich hoch geschafft. Die Organisation am Startplatz war sehr gut. Ich machte mich abseits bereit und sobald ich an den Start ging war schon ein Helfer da, der mir den Schirm ausbreitete, so dass ich gleich starten konnte. Am Hauptlandeplatz in Doussard wehte zwar ein starker Talwind, die Landung war jedoch problemlos.
Tuesday, February 17. 2009
An meinem letzten Tag auf Big Island klappte es dann doch noch mit einem zünftigen Thermikflug.
Charlie Crocker holte mich am Morgen am UCC Parkplatz ab und fuhr mich zum Startplatz (wo er auch wohnt). Charlie zeigte auf zwei in der Thermik kreisende Greifvögel und meinte es sähe gut aus. Ich machte mich mit Loro bereit und startete. Am Hang fand ich die Thermik und konnte mich schnell hocharbeiten. Ab einer gewissen Höhe ging es flott aber sanft mit ca. 3 m/s nach oben an die Basis auf ca. 1200 Meter.
Ich flog durch die Gegend, achtete nicht mehr auf die Thermik und schaffte es unter Startplatzhöhe abzusacken. Darufhin machte ich mich auf Richtung Landeplsssatz. Hier erwischte ich aber wieder einen Schlauch und war bald wieder an der Basis. Die Bedingungen waren jedoch schon stärker und als ich merkte, dass ich nicht mehr schnell genug unter der Wolke wegtauchen konnte, zog ich die Ohren ein. Ich stieg noch immer. Ich trat mit eingezogenen Ohren den Beschleuniger durch - ich stieg noch immer! Knapp kam ich dann aber doch noch von der Wolke weg ohne abspiralen zu müssen. Ich machte mich auf Richtung Ozean um von dieser Saugglocke wegzukommen und als ich fast schon über dem Meer war hörte das Steigen auf.
Nachdem ich etwas Höhe abgebaut hatte flog ich zurück und sah Loro den Landeplatz ansteuern. Da ich meinen Van am Landeplatz hatte und annahm sie fahren zu müssen, beschloss ich auch zu landen. Mit angelegten Ohren kam ich diesmal aus der Thermik weg und landete neben Loro.
Am Landeplatz traf ich Charlie wieder. Ich bedankte mich für den einmaligen Support. Er meinte das sei ein normaler Tag hier in Captain Cook gewesen. Ich fand es dagegen schon aussergewöhnlich. Schade das es mein letzter Tag war ...
Monday, February 16. 2009
In Captain Cook auf Big Island gibt es ein schönes Fluggebiet das von einem Club mit vielen aktiven und freundlichen Piloten und Pilotinnen betreut wird. Hier ist Thermikfliegen angesagt. Am ersten Tag startete ich allerdings etwas zu früh und konnte die Thermik nicht richtig nutzen.
Der Startplatz wurde von Piloten gekauft und an den Club vermietet. Er ist gross und für mehrere Schirme gleichzeitig geeignet.
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Mit den Landeplätzen gibt es allerdings Probleme weil die Amis sehr sensibel auf Überflüge und minimalste Nutzung von eigenen Grundstücken reagieren, selbst wenn diese gar nicht genutzt werden. Der Club hat eigentlich nur einen offiziellen Landeplatz der allerdings mit vielen Restriktionen belegt und etwas tricky ist. Andere inoffizielle Landeplätze sind sofort nach der Landung zu verlassen um möglichen Beschwerden aus dem Weg zu gehen. Einen solchen Landeplatz habe ich benutzt.
Bei einem zweiten Start hätte ich wahrscheinlich die Thermik erwischt aber ich wollte meine Familie nicht zu lange warten lassen.
Tuesday, February 10. 2009
An diesem Tag hoffte ich vom höher gelegenen Ferns-Startplatz starten zu können und vielleicht sogar etwas Thermik zu erwischen. Der Flug klappte, mit Thermik war aber nicht viel.
Als wir zum zweiten Mal hochfuhren hatten sich bereits dicke Wolken unterhalb versammelt, aber plötztlich tat sich ein Fenster auf. Ich beging einen Anfängerfehler beim Start (zu spätes Anbremsen) und beim zweiten Versuch war das Wolkenloch bereits wieder geschlossen. Es klappte dann leider gar nicht mehr, zudem bildeten sich auch schon über dem Landeplatz Wolken. Das wars dann.
Monday, February 9. 2009
Nachdem ich eine Woche vergeblich versucht habe auf Oahu zum Küstensoaring zu kommen (der Passat blies zu heftig) klappte es doch noch mit einem Flug auf Maui.
Ich nahm dort Kontakt mit der Flugschule proflight paragliding auf, die am windgeschützten Hang des Haleakala Vulkans ein spezielles Fluggebiet unterhält. Nach umständlichem Ausfüllen eines 5-seitigen waiver, mit dem auf sämtliche Schadensersatzansprüche verzichtet wird, kam ich nach sorgfältiger Gebietseinweisung und ausgerüstet mit Funk zum ersten Flug vom Übungsstartplatz Echos (ca. 100 Höhenmeter). Es war früh am Morgen und es wehte ein schwacher Aufwind.
Der zweite Flug vom wesentlich höher gelegenen Startplatz Ferns (ca. 1000 Höhenmeter Differenz) klappte leider nicht mehr, da sich die Wolken schon unter dem Startplatz versammelt hatten und nur noch ein paar Schüler durch das Wolkenloch kamen. Diese Wolkenbildung findet praktisch täglich statt und lässt in der Regel nur ein Fliegen bis ca. 11 Uhr vormittags zu.
Sunday, October 12. 2008
Schöner ruhiger Gleitflug vom Oberbauen. Familie war dabei.
Saturday, August 2. 2008
Der Wetterbericht hatte zwar für den Nachmittag Aufhellungen vorhergesagt aber es blieb bewölkt und später tröpfelte es sogar noch etwas. Die Wolken trieb ein starker Westwind (~ 25 km/h) heran, der das Starten für mich etwas schwierig machte. Dafür konnten die Kinder schön mit dem kleinen Drachen spielen. Kurz vor dem Start ging der Reissverscchluss meines Overalls endgültig kaputt. Die vergessene Sonnenbrille fiel mir bei diesen Verhältnissen erst bei der Landung auf. Es stieg überhaupt nicht und für ein Soaring kam ich auf der östlichen Bergflanke zu tief an.
Die Landung war ein bisschen lustig weil ich erst kurz vor Aufsetzen den zum Groundhandling hochgezogenen Schirm eines leichtsinnigen Piloten sah. Ich konnte meinen Schirm aber noch problemlos zur Seite ziehen und touchierte den anderen nur mit einem Ohr.
Thursday, July 31. 2008
Hatte mir extra für diesen Tag freigenommen und war um etwa 11:00 Uhr auf der Brunnihütte. Ging ganz nach oben zum Startplatz und liess mir Zeit mit dem Start. Um etwa 12:00 Uhr startete ich und fand auch schnell die Thermik.
Ich musste allerdings etwa 30 Minuten rumprobieren, bis ich über den Walenstöcken war. Dort konnte ich mich auf 2800 Meter hochschrauben.
In komfortbaler Höhe kam ich über dem Haldigrat an und fand auch dort sofort wieder Thermik. Am Brisen ärgerte ich mich allerdings über einen Piloten der im Schlauch mit mir die Drehrichtung des dritten, obersten Piloten, nicht einhielt. Ich verliess den Schlauch und fand nach ca. 20 Minuten einen Schlauch der mich über den Brisen auf 2600 m brachte. Ich machte mich auf den Weg zum Oberbauen um dort die Seequerung zum Rophaien anzupacken aber es kam anders. Trotz vielversprechender Wolken über dem Grat fand ich nichts mehr und machte mich wieder einmal auf nach Emmetten zum Landen.
Weil es in Emmetten erst 2:00 Uhr war machte ich noch einen Flug vom Niederbauen und zum ersten Mal gelang es mir dort ein wenig zu soaren und etwas Höhe zu gewinnen. Nach etwa 40 Minuten ging ich wieder landen. Bei Bise werd ich noch mal da fliegen gehen.
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